Warum Social Media für eine Softwarefirma schwieriger ist, als viele denken

Vor fünf Jahren habe ich bei xappido gestartet. Damals war vieles noch ein Ausprobieren.

Nicht nur für mich. Sondern auch für das ganze Team.

Denn wie bringt man Softwareentwicklung eigentlich auf Social Media?

Und noch wichtiger: Wie bringt man Entwicklerinnen und Entwickler überhaupt vor die Kamera?

Am Anfang brauchte es vor allem Vertrauen

Am Anfang ging es oft um ganz einfache Fragen:

Wer macht überhaupt bei einem Video mit?
Wer sagt freiwillig etwas vor der Kamera?
Was fühlt sich authentisch an – und was lieber nicht?

Denn viele Menschen in einer Softwarefirma stehen normalerweise nicht im Mittelpunkt.
Sie entwickeln.
Sie analysieren.
Sie lösen Probleme.
Aber sie sprechen nicht jeden Tag in eine Videokamera.

Genau deshalb brauchte es vor allem eines: Vertrauen. Vertrauen darauf, dass man auch mal etwas ausprobieren darf. Dass nicht jeder Satz perfekt sein muss. Und dass am Ende jemand daraus etwas macht, das sich trotzdem echt anfühlt.

Vom ersten Dreh bis zu eingespielten Abläufen

Heute laufen viele Drehs schnell und unkompliziert ab. Wir sind eingespielt. Oft entstehen Videos spontan zwischen Meetings, Entwicklungsprojekten oder einem Kaffee in der Küche. Natürlich nicht immer perfekt. Aber genau das macht Social Media heute oft glaubwürdiger als Hochglanzwerbung. Und trotzdem bleibt vieles ständig in Bewegung.

Neue Formate.
Neue Ideen.
Neue Plattformen.
Neue Erwartungen.
Und seit einiger Zeit natürlich auch KI.

KI verändert Content – aber Persönlichkeit bleibt entscheidend

Gerade durch KI hat sich die Welt von Content und Marketing extrem verändert. Ideen entstehen schneller. Texte, Bilder und Videos können einfacher produziert werden. Vieles wirkt auf den ersten Blick professionell. Aber genau deshalb wird etwas anderes plötzlich noch wichtiger:
Persönlichkeit.

Denn austauschbaren Content gibt es inzwischen mehr als genug. Was Menschen wirklich interessiert, sind Menschen.

Software sichtbar machen ist schwieriger, als viele denken

Und genau das ist in einer Softwarefirma oft schwieriger, als viele denken. Denn Software lässt sich nicht einfach fotografieren wie ein Produkt, ein Essen oder ein Hotelzimmer. Oft sieht man am Ende nur: eine Plattform, ein Kundenportal oder ein neues Feature. Was man nicht sieht: die Gespräche dahinter. Die Ideen. Die Diskussionen. Die kleinen Details. Die Menschen, die tagelang an Lösungen arbeiten.

Nicht nur unsere Arbeit – sondern auch die Menschen dahinter

Deshalb versuchen wir bei xappido nicht nur unsere Arbeit sichtbar zu machen, sondern vor allem die Menschen dahinter. Entwicklerinnen und Entwickler. Projektleiter:innen. Persönlichkeiten. Teams.
Echte Gedanken und echte Herausforderungen.

Denn gute Software entsteht nicht einfach aus Code. Sondern aus Zusammenarbeit, Vertrauen und ganz vielen Menschen, die gemeinsam an Lösungen arbeiten. Und genau das sichtbar zu machen, ist für mich heute die spannendste Aufgabe an Social Media in einer Softwarefirma.

Was ich nach fünf Jahren gelernt habe

Nach fünf Jahren weiss ich: Social Media bedeutet für uns nicht einfach „Content produzieren“.

Es bedeutet: komplexe Themen verständlich erzählen. Immer wieder Neues ausprobieren. Menschen sichtbar machen, die sonst lieber im Hintergrund arbeiten. Und gemeinsam herausfinden, was wirklich zu unserem Team passt. Oder ganz einfach gesagt:

Software sichtbar machen, ohne dabei die Menschen dahinter zu verlieren.

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Sara Bachmann
Digital Marketing
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