Medien & Presse
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Der Weg zum Schweizer Pass führte durch Papierdossiers und Wartezeiten, jetzt durch ein Portal, das in Oberkirch entstanden ist. Die «Surseer Woche» hat mit dem Projektleiter darüber gesprochen; hier der Artikel im Original.
Die «Surseer Woche» war nach der Aufschaltung von «eEinbürgerungZH» bei uns zu Gast und sprach mit Projektleiter Thomas über das Grossprojekt «Erneuerung ZHservices» des Kantons Zürich.
Online zum Schweizer Pass
OBERKIRCH · XAPPIDO AG DIGITALISIERTE FÜR DEN KANTON ZÜRICH DAS EINBÜRGERUNGSVERFAHREN
Ab sofort kann man im Kanton Zürich auf vollständig digitalem Weg zum Schweizer Pass kommen. Wesentlichen Anteil daran hat die Oberkircher Software-Entwicklungsfirma Xappido AG, die unter anderem die gesamte Benutzeroberfläche realisierte.
Bis anhin waren Einbürgerungen sowohl für gesuchstellende Personen wie auch für die zuständigen Amtsstellen eine aufwendige Angelegenheit. Es galt, diverse Formulare auszufüllen und Unterlagen in Papierform einzureichen, wodurch das ganze Verfahren oftmals in die Länge gezogen wurde. Im Kanton Zürich ist es ab sofort möglich, mit «eEinbürgerungZH» online zum Schweizer Pass zu kommen. Die auf diesem Weg eingereichten Dossiers werden ausschliesslich digital verarbeitet. Auf diese Weise ist der Status eines Gesuchs sowohl für die Bewerbenden wie auch für die Amtsstellen jederzeit einsehbar.
Einfache Lösung im Visier
Die an der Oberkircher Länggasse 3 domizilierte Software-Entwicklungsfirma Xappido AG durfte beim Grossprojekt «Erneuerung ZHservices» des Kantons Zürich, das alle Behördengänge modernisiert, unter anderem die gesamte Benutzeroberfläche der digitalen Einbürgerung realisieren. Parallel dazu gestaltete das Unternehmen die Gesamtarchitektur für künftige digitale Angebote mit. «Es war sehr interessant für uns, als in der Region Sursee ansässige Firma ausserkantonal tätig zu sein», sagt der Xappido-Mitgründer und für die «eEinbürgerungZH» zuständige Projektleiter Thomas Schöpfer gegenüber dieser Zeitung. Die Entwicklung der Plattform nahm etwa ein Jahr in Anspruch. Ziel sei es dabei gewesen, die Benutzeroberfläche ansprechend und verständlich abzubilden. «Wir wollten eine einfache Lösung realisieren und gemeinsam im Team erreichten wir das auch. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden», so Schöpfer.
Zürich in der Vorreiterrolle
Dass die digitale Einbürgerung einem Bedürfnis entspricht, bestätigt die Tatsache, dass bereits kurz nach der Aufschaltung der neuen Online-Plattform gleich die ersten Nutzerinnen und Nutzer ihre Einbürgerungsgesuche digital einreichten. Gemäss Schöpfer ist auch in anderen Kantonen ein Trend hin zur digitalen Abwicklung des Einbürgerungsverfahrens festzustellen. «Zürich nimmt in dieser Beziehung eine Vorreiterrolle ein.»
Nicht nur im Bereich der kantonalen Verwaltung entwickelt die Xappido AG massgeschneiderte Lösungen. «Wir sind auf Kundenportale in ganz unterschiedlichen Branchen spezialisiert», lässt Schöpfer durchblicken. Dazu gehören etwa Transportfirmen, Banken und Versicherungen oder der Flughafen Zürich, für den das Oberkircher Unternehmen die Ausweisbestellungen digitalisierte. Ausserdem lancierte es jüngst ein eigenes Produkt im Bereich Budgetierung und Finanzplanung. DANIEL ZUMBÜHL
Bildlegende der Seite: «Ist als Projektleiter für die digitale Einbürgerung im Kanton Zürich zuständig: Xappido-Mitgründer Thomas Schöpfer.» · Foto: zvg
Das ganze Projekt steht in unseren Referenzen: Einbürgerungen im Kanton Zürich sind jetzt digital. Zur Referenz →
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Oder direkt: info@xappido.com
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